Ein interessanter Markt in Bewegung

ARADEX kommt äußerst zufrieden von der Electric & Hybrid Marine World Expo in Amsterdam zurück.

Stefan Back klingt einfach nur zufrieden. „Wir haben sehr viele intensive Gespräche geführt, es war wirklich fast ausnahmslos sehr gutes Fachpublikum“, freut sich der Vertriebsleiter des Lorcher Unternehmens ARADEX. Er spricht von der dreitägigen Electric & Hybrid Marine World Expo in Amsterdam. ARADEX beteiligte sich als Aussteller an diesem Dreh- und Angelpunkt im Bereich Elektrifizierung im maritimen Bereich in Europa. „Der maritime Sektor ist inzwischen ein solider Pfeiler unserer Firma geworden und Amsterdam hat uns in dieser Entscheidung bestätigt.“

Seit gut drei Jahren engagiert sich der Hersteller und Entwickler von Umrichtern und Komponenten bis hin zum gesamten elektrischen Antriebssystem in diesem Segment. „Der Bereich Schiffe ist sehr speziell und für uns ist das ein großer interessanter Markt“, betont Back. Gerade in Skandinavien oder auch in den Niederlanden sind die Gesetze bezüglich emissionsfreier Antriebe bei Schiffen schon wesentlich restriktiver als in Deutschland. Außerdem ist der maritime Markt sehr in Bewegung. „Inzwischen setzt man hier immer mehr auf hohe Leistungsklassen im Megawatt-Bereich, aber dort wird es mit den Anbietern von Systemen dünn, denn der Markt ist hier noch im Aufbau.“ ARADEX aber könne diese Bedürfnisse mit der VECTOPOWER Wechselrichterfamilie bereits befriedigen.

Der Messestand stellte deswegen die neuen großen VECTOPOWER-Umrichter vor, die auf tausend Volt im Zwischenkreis gehen, ein Bereich, der sich bei Schiffen durchgesetzt hat. „Da kann man sich dann entscheiden, ob man eben sehr viele Umrichter möchte oder einen mit einer größeren Leistung wie unseren“, erläutert der Vertriebsleiter. Bei den Messebesuchern sei die Neuheit sehr gut angekommen.

Seiner Einschätzung nach ist es wichtig, bereits jetzt auf Elektromobilität zu setzen. „Die Emissionen, seien es Lärm oder Abgase, sind irgendwann nicht mehr tragbar“, ist er überzeugt. Dann werde es deswegen einen deutlichen Schub in diesem Markt geben. Je früher man also an die Sache herangehe, desto bester und natürlich möchten die Lorcher da zu den ersten gehören. „Ein Traum wäre sicher, irgendwann möglichst ganz ohne Umweltbelastung mobil zu sein, aber zumindest die Hybridisierung in den Städten sollte schneller voran getrieben werden“, findet Back. Und auch in diesem Bereich bietet ARADEX bereits Lösungen an – für die unterschiedlichsten Nutzfahrzeuge. Nicht nur für den maritimen Bereich wurden schon eine Vielzahl an Projekten umgesetzt, auch für die Straße. Die Spannweite reicht von der Hybridisierung von Sprintern über voll elektrische Linienbusse bis hin zu elektrischen Baumaschinen.